Zukunft in Dollenchen PDF Drucken E-Mail

Wie der Ortsvorsteher Frank-Uwe Mittelstädt es schon bei der Übergabe des ersten Begrüßungsgeldes 2010 an den Neugeborenen Jannik Pohl vermutete, blieb es nicht bei nur einem Baby in Dollenchen in diesem Jahr. Gemeinsam mit der Vereinsvorsitzenden vom Kinderland Dollenchen e.V. Marlen Kinzl besuchte er gleich zwei Familien. Endlich sind die Feierlichkeiten der 650 Jahre vorbei und es ist Zeit und Ruhe dafür. Zuerst besuchten sie Familie Stroinski, die seit dem vergangenen Jahr Dollenchener sind. Was zieht eine Familie nach Dollenchen fragte der Ortsvorsteher Anne und Peter Stroinski? Die Beiden haben sich mit ihren Kindern Maximilian 13 Jahre und Markus 12 Jahre ihren Traum erfüllt, von der Großstadt ins Dorf zu ziehen. Das alte Häuschen haben sie im Internet entdeckt, an dem gibt es noch viel zu tun, doch das Dollenchen eine gute Idee war, da sind sich beide einig. Maximilian und Markus sind schon mit Freudeneifer bei der Jugendfeuerwehr dabei und nutzen die Angebote vom Kinderlandverein. Ihr kleiner Bruder Martin kam am 15. Mai zur Welt. Der Kleine schaute staunend auf den Besuch. Seine Eltern können gar nicht verstehen warum sie ein Begrüßungsgeld von 100 € für ihren Sprössling erhalten, freuen sich aber darüber.

Danach ging es nach Zürchel, dieser Ortsteil gehört schon immer zu Dollenchen und auch hier gab es einen neuen Erdenbürger. Am 17. Juli kam Ben Hänschen zur Welt. Sein großer Bruder Dominic, 5 Jahre alt, empfing den Besuch. Er ist stolz auf seinen kleinen Bruder, ist von Mama Sandra zu hören. Papa Mirko ist noch arbeiten, als die Gäste herein gebeten werden. „Der kommt immer erst, wenn ich schlafe“, war der Kommentar von Dominic „aber am Wochenende spielen wir immer zusammen.“ Auch hier freut man sich über die nette Geste des Begrüßungsgeldes vom Kinderlandverein und des Gemeindevorstehers. Für das Jahr 2010 war es das wohl mit Babys in Dollenchen, doch im nächsten Jahr gibt es sicher noch mehr, lässt Frank-Uwe Mittelstädt mit einem fragenden Blick zu Marlen Kinzl hören. Die lacht nur und sagt „wir werden es versuchen“, schließlich hat sie vor kurzem erst ihren Schatz Steffen geheiratet und Töchterchen Paula wünscht sich ein Schwesterchen. Dann bleibt nur zu hoffen, dass der Klapper - Storch auch im nächsten Jahr Rast in Dollenchen einlegt oder sogar sein Nest wieder bezieht.

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