Unser Dorf
Gerätehauseinweihung vom 30. April 2015 PDF Drucken E-Mail

 

Gerätehauseinweihung in Dollenchen

Am letzten Tag im April war es so weit, das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Dollenchen wurde feierlich eingeweiht. Nach ca. einem Jahr Bauzeit hatten die Kameraden und helfenden Einwohner das neue Feuerwehrhaus in Eigenleistung errichtet. Die finanziellen Mittel wurden vom Amt zur Verfügung gestellt und so waren der Amtsdirektor, der Amtswehrführer und auch der Amtsausschussvorsitzende Gäste der Einweihungsfeier. Ebenfalls waren Vertreter der anderen Wehren des Amtes der Einladung gefolgt. Ortswehrführer Frank-Uwe Mittelstädt fasste in einer Ansprache die Anfangsschwierigkeiten und den Bauverlauf zusammen. Fast Dreitausend Stunden ehrenamtliche Arbeit sind für den Bau des neuen Gerätehauses geleistet worden und es hat sich gelohnt, denn außer guten Wünschen konnten die Kameraden auch ein neueres Einsatzfahrzeug für ihr neues Gerätehaus in Empfang nehmen. Darüber freuten sich nicht nur die Erwachsenen sondern auch die Jugendfeuerwehrmitglieder, besonders die Jüngsten, welche an diesem feierlichen Tag von der Kinder- in die Jugendfeuerwehr übernommen wurden.

Der Posaunenchor aus Göllnitz und die Dollenchener Scheunensänger sorgten für die kulturelle Umrahmung und Pfarrer Wolf sprach den Segen für die Kameraden und ihre Arbeit. Jagdpächter Hans-Rubbert mit seiner Frau spendierten das Essen und überreichten Geschenke an die Feuerwehrjüngsten. Die Dollenchener Feuerwehr dankt allen für die gegebene Unterstützung, die herzlichen Wünsche, Spenden und Geschenke. Auch eine Vertretung der Partnerfeuerwehr Wiehl-Bomig war zu Gast und freute sich mit den Dollenchener Kameraden.

 

 

 

 
20 Jahre ArTaS PDF Drucken E-Mail

 

Liebe Dollenchener

 

"Zurück zu den Wurzeln"- das Artistik-, Tanz- und Sportensemble ArTaS wird 20 Jahre alt 

Vor bereits 24 Jahren fing Anett Simmen an, mit jungen Dollenchenern künstlerische Programme einzustudieren. Nach 3-jähriger Zugehörigkeit zur Sportgemeinschaft Dollenchen, wurde am 15.01.1993 der eigenständige Verein "ArTaS Dollenchen e.V." gegründet. Über 20 Jahre hinweg wuchs ein Ensemble, welches weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Seit 1996 trainieren die jungen Akrobaten und Tänzer in Finsterwalde. Doch zur 20ig-Jahrfeier geht es zurück zu den Wurzeln. So wurde nun beschlossen, hier in Dollenchen die große 20ig-Jahr Feier zu veranstalten, wo sich aktuelle Mitglieder und ehemalige Mitglieder treffen, wo es neben einem Showprogramm für die Öffentlichkeit, viele Videoausschnitte, Fotos und vieles mehr aus den vielen Jahren Vereinsgeschichte zu sehen geben wird.

Geplant ist, die große öffentliche Veranstaltung am 24.08.2013 stattfinden zu lassen.

Nun sind vor allem alle ehemaligen ArTaS-Mitglieder herzlich eingeladen, mit dabei zusein. Deshalb bitten wir darum, daß sich alle, die einst dabei waren, bei Anett melden und ihr die aktuellen Kontaktdaten (Anschrift, E-Mail, gegebenfalls auch gern Telefonnummer) von sich zusenden, damit auch wirklich alle persönlich eingeladen werden können. Auch bitten wir darum, Foto- und Videomaterialien, die vielleicht in der einen oder anderen Privatsammlung schlummern, zur Verfügung zu stellen. Wir freuen uns auf dieses Fest! Bitte meldet Euch! Kontakt: Anett Simmen, Pfarrgartenstraße 1, 14542 Werder/Havel, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Telefon: 0178-4199473

 

 

 

 

 
Begrüßungsgeld geht nach Zürchel PDF Drucken E-Mail

 

Lilly macht die Familie komplett

Dollenchen/Zürchel

Kaum fahren Ortsvorsteher Frank-Uwe Mittelstädt und Marlen Kinzl, Vorsitzende des Kinderland Dollenchen e.V. mit dem Auto vor, kommt auch schon Dominic Hänschen (7) zum Tor geflitzt, um es zu öffnen. Er bitte die Gäste herein und dort warten Mama Sandra, Bruder Ben (2) und Lilly. Sie ist heute die Hauptperson, wegen ihr Kommen die Gäste. Lilly ist das dritte Kind von Sandra und Mirko Hänschen aus Zürchel und kam eine Woche später, als der Geburtstermin errechnet war auf die Welt und das genau zum Muttertag. Seit dem sind die Nächte wieder etwas kürzer, doch alle sind glücklich. Das ist auch Papa Mirko anzusehen, der kurz darauf von der Arbeit kommt. Frank-Uwe Mittelstädt gratuliert den Eltern und Brüdern herzlich zur Tochter und Schwester und erzählt, dass er in der Kinderbaumallee, die es seit dem vergangenen Jahr in Dollenchen gibt, bereits einen Birnenbaum für Lilly gepflanzt hat.

Auch Marlen Kinzl gratuliert herzlich und übergibt eine Willkommenskarte und ein Begrüßungsgeld für die neue Erdenbürgerin. Sie hatte den Nachwuchs zwar schon in Dollenchen, zu den aktuellen Angeboten des Vereins für Kinder kennen gelernt, aber jetzt war es der offizielle Besuch den sich Verein und Ortsvorsteher auf die Fahne geschrieben haben, um neue Erdenbürger der Gemeinde zu begrüßen. Denn als Dollenchen 2009 Familien- und Kinderfreundliche Gemeinde wurde, legte man gemeinsam fest, dass ein Teil des erhaltenen Preisgeldes den zukünftigen Kindern in den Familien der Gemeinde zukommen sollte. So ist die Übergabe vom Begrüßungsgeld und das Pflanzen eines Baumes für jedes neu geborene Kind, um die Verwurzelung mit der Heimatgemeinde zu symbolisieren, eine schöne Geste, die auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden soll.

Cordula Mittelstädt

 
Trauer über Storchentod PDF Drucken E-Mail
Montag, 13. Februar 2012 um 22:16 Uhr

 

Trauer über Storchentod

Leider hat es unser Storch nicht geschafft, Hilfsangebote nahm er kaum an und einfangen ließ er sich auch nicht. Die besonders kalten Nächte hat er gut überstanden und doch kam jetzt das traurige Ende. Am Sonntag, den 12. Februar 2012 fanden Feuerwehrkameraden früh den Storch tot neben dem Feuerwehrdepot auf. Er wird uns fehlen.

 

 

 

 
Rüpel-Storch in Dollenchen PDF Drucken E-Mail

 

Lausitzer Rundschau

Finsterwalde 28.01.2012

„Rüpel-Storch“ bleibt in Dollenchen

Dollenchen Ein Einzelgänger lenkt in Dollenchen die Aufmerksamkeit auf sich. Er stolziert über die Wiesen und zum Dorfteich, nachts begibt er sich an sicherem Ort zur Ruhe. Die Einwohner beobachten den Storch, der bei ihnen überwintert. Für den Naturschutzbund ist er ein alter Bekannter. Er hatte bereits 2010 den Abflug verpasst und danach einige seiner Artgenossen tyrannisiert.

Der Storch in Dollenchen hat den Abflug in den Süden nicht zum ersten Mal verpasst. Foto: Dietmar Seidel/dse1

Der milde Winter hat dem Storch in Dollenchen sichtlich gut getan. Sein Gefieder ist weiß und er hat sich bisher selbst versorgen können. „Auch heute Morgen ist er über die Wiese gestakt. Oft hält er sich an unserem Biotop, am Luschk, auf, gelegentlich stolziert er über die B 96“, berichtete Gisela Daniel am gestrigen Freitag.

Die Rentnerin wohnt neben dem Storchennest und ist erste Ansprechpartnerin für den Storchenbetreuer Adolf Weber beim Regionalverband Finsterwalde des Naturschutzbundes. Das Futter, das Werner Daniel dem Storch aus Sorge schon mal angeboten hatte, hat der nicht angenommen. Ein sicheres Zeichen dafür, dass der Tisch der Natur bisher ausreichend gedeckt war. „Auch wenn der Nachbar seine Enten und Hühner füttert, steht er am Zaun und schaut zu, will aber nicht mitfressen“, beschreibt Gisela Daniel.

Im vorigen strengen Winter, als sich derselbe Storch bei Brenitz aufhielt, musste er zugefüttert werden. Seinem Gefieder war damals anzusehen, dass er in schlechterem Zustand war. Die aktuellen Frostgrade aber werden dem Tier jetzt die Nahrungssuche erschweren, meint Weber.

Dass es sich um ein und denselben Storch handelt, steht für ihn fest. „Der Vogel hat einen Haltungsschaden am linken Flügel, der von den Dollenchenern ebenso beschrieben wird“, begründet er. Weber kann eine Reihe unangenehmer Situationen und Verhaltensauffälligkeiten dieses Storches erzählen. Ob sie dem fehlenden „Kuraufenthalt im Süden“ zuzuschreiben sind, da will er sich nicht festlegen. Offenbar sind sie in früherem menschlichen Einfluss in Mecklenburg begründet. Von dort kam der Storch in die Niederlausitz, weiß Weber.

Bei seinen hiesigen Artgenossen hat er sich im vergangenen Jahr eher unbeliebt gemacht. „Sowohl die Brut in Brenitz als auch die in Fischwasser hat er gestört“, berichtet Weber. Er attackierte die einheimischen Brutstörche in beiden Dörfern. In Fischwasser mussten die Jungen nach dem Tod eines Altstorches aus dem Nest gerettet werden. Danach blieb der „Rüpel“ mit einem Brutstorch noch eine Weile in friedlicher Koexistenz im Nest. In Dollenchen habe der Einzelgänger im Sommer gleichfalls das Storchenmännchen vertrieben, um dann allein im Nest zu bleiben, hat Gisela Daniel beobachtet. Bis heute ist es ihm eine sichere Schlafstatt.

Dollenchen hatte das letzte Mal im Jahr 2005 Storchenjunge. Seitdem wurde das Nest zwar angeflogen, blieb aber unbesetzt. „Wenn der Einzelgänger bei uns bleibt, vertreibt er doch wieder das Brutpaar“, befürchtet Gisela Daniel.

Von Heike Lehmann

 

 

 
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