Unser Dorf
Kinder sind die Zukunft PDF Drucken E-Mail

 

Kinder sind die Zukunft im Dorf,

dies ist schon lange das Motto der Gemeinde Dollenchen und nicht nur weil hier inzwischen drei Kinderfeste im Jahr gefeiert werden. Jetzt waren die vier bis sechsjährigen Kinder zur Kinderfeuerwehr eingeladen und ließen sich sofort dafür begeistern. Was gehört zu einer Uniform, warum sind Feuerwehstiefel vorn so hart und wie fasst sich ein Strahlrohr an? Auf diese Fragen bekamen Lara Sophie, Paula, Tom Luca, Pascal, Dominic und Matti am Samstag eine Antwort. Auch die Großen von der Jugendfeuerwehr haben sie begrüßt und gezeigt was sie können. Alle sechs Kinder wollen wieder kommen und fanden es auch gar nicht schlimm, dass es sogar Hausaufgaben bis zum nächsten Mal aufgab.

Am Nachmittag waren dann die Jüngsten des Dorfes und ihre Eltern dran. Gemeinsam ging es zum Baum pflanzen in die Danzigmühlenstraße. Hier entsteht die „Kinderbaum - Allee von Dollenchen“. Für jedes Kind das ab 2011 in Dollenchen geboren wurde und wird, spendiert der Ortsvorsteher einen Baum. Jedes heranwachsende Kind soll sich mit seinem Heimatdorf verwurzeln wie sein Baum und so pflanzten Familie Michling für Ben Ole und Familie Kinzl für Moritz. Auch Nele Mittelstädt ist in 2011 geboren und weil sie bald mit ihren Eltern nach Dollenchen ziehen wird, spendierte Opa und Ortsvorsteher Mittelstädt auch seiner Enkeltochter einen Baum.

Der Wunsch aller an diesem Tag war es, dass noch ganz viele Bäume zukünftig dazu kommen werden und Kinder immer eine Zukunft in Dollenchen haben.

Cordula Mittelstädt

 

 

 

 

 
Ferienfreizeit in Dollenchen PDF Drucken E-Mail

Ferien vor der Haustür

sind gar nicht langweilig, fanden die fünfzehn Kinder im Alter von sieben bis vierzehn Jahren, die in Dollenchen ihre letzten Ferientage verbrachten. Angeboten wurde die Ferienfreizeit vom Kreisjugendring Elbe-Elster gemeinsam mit uns dem Kinderland Dollenchen e.V. Viele Holzbausteine luden zu kreativem Bauen ein, hohe Türme, bunte Mauern und tolle Burgen und Bauernhäuser entstanden dabei.

Hier konnte man sich ausprobieren, beim Dart, Blasrohr- oder Armbrustschießen. Verschiedene Naturmaterialien luden zum Bau von Phantasiefiguren und Gebilde ein. Es entstanden dabei Männer, Frauen, Häuser, Tiere, ein Freibad mit Sprunganlage und vieles mehr auf dem Gelände des Schützenvereins. Wieder in ihrem Quartier, in der Turnhalle Dollenchen angekommen, ließen sich alle die Grillwürste schmecken. Sieben Kinder nutzen dann das Zusatzangebot eine Nacht in der alten Dorfmühle, dem Heimatmuseum, im Stroh und Heu zu schlafen.Das war ein ganz besonderes Erlebnis. Am Donnerstag gab es einen Ausflug in das Wonnemar, da bei dem wechselhaften Wetter ein Freibad nicht wirklich locken konnte. Am Freitag wurden bei der Fotorallye Schätze versteckt und gefunden und am idyllischen Luschk, dem Dorfteich, gespielt. Natürlich gehörten dazu auch Bootsfahrten, wo Jeder wie im Spreewald staken durfte.

Die Zeit verging viel zu schnell, bei schönem Wetter wurden noch der angrenzende Spiel- und Bolzplatz genutzt und wenn es regnete, war neben den fünfzehn Luftmatratzen und vielen Bausteinen in der Turnhalle, noch genug Platz um Federball, Tischtennis und vieles mehr zu spielen. Am Samstag wurde dann gemeinsam aufgeräumt und zum Mittagessen waren alle Kinder wieder zu Hause. Ein herzliches Dankeschön geht ans Jugendamt Elbe-Elster für die finanzielle Unterstützung der Ferienmaßnahme.

Cordula Mittelstädt

 

 

 

 
Begrüßungsgeld PDF Drucken E-Mail

 

Zwei neue Erdenbürger erhalten Begrüßungsgeld

Es hat gerade mal wieder aufgehört zu regnen als sich Vereinsvorsitzende des Kinderland Dollenchen e.V. Marlen Kinzl und Ortsvorsteher Frank-Uwe Mittelstädt auf den Weg machen. Ihr Ziel ist die Familie Michling. Hier kam am 16. Juni der zweite Sohn Ben Ole zur Welt. Sein großer Bruder Tom Luca ist ganz stolz und bitte die Gäste herein. Schon im Jahr 2010 wurde das Begrüßungsgeld, hundert Euro für Neugeborenen in Dollenchen ins Leben gerufen und so übergibt Marlen Kinzl der glücklichen Mutter Nicole Michling den Scheck und vom Ortvorsteher gibt es zur Gratulation einen Blumenstrauß. „Kinder sind die Zukunft vom Dorf“ heißt es in Dollenchen und sie sollen sich hier wohl fühlen. Natürlich ist die kleine Finanzspritze kein Grund sich ein Kind anzuschaffen aber eine nette Geste und Wertschätzung von Familien. Auch Tom Luca geht nicht ganz leer aus. Als Frank-Uwe Mittelstädt den kleinen Ben Ole für ein Foto auf den Arm nehmen darf, kommt auch der Papa Marko Michling von der Arbeit nach Hause. Anschließend geht der Ortsvorsteher mit zur Familie Kinzl, denn die Vereinsvorsitzende Marlen Kinzl ist selbst seit kurzem Mutter. Hier ergänzt Moritz jetzt das Familienquartett. Die große Schwester Paula, die sich ja eigentlich ein Schwesterchen gewünscht hat, ist ganz zufrieden mit Bruder Moritz, der am 20. Juni zur Welt kam. „Nur wachsen könnte er etwas schneller“, meint sie, „denn er soll bald mit mir Fußball spielen.“ Doch zum Fußball spielen ist auch Papa Steffen bereit und es gibt noch andere Spielkameraden für Paula im Dorf. Jetzt ist man in Dollenchen gespannt auf welchem Dach der Storch demnächst landet und ob das dann zu neuem Nachwuchs verhilft.

Cordula Mittelstädt

 

 

 

 
Zukunft in Dollenchen PDF Drucken E-Mail

Wie der Ortsvorsteher Frank-Uwe Mittelstädt es schon bei der Übergabe des ersten Begrüßungsgeldes 2010 an den Neugeborenen Jannik Pohl vermutete, blieb es nicht bei nur einem Baby in Dollenchen in diesem Jahr. Gemeinsam mit der Vereinsvorsitzenden vom Kinderland Dollenchen e.V. Marlen Kinzl besuchte er gleich zwei Familien. Endlich sind die Feierlichkeiten der 650 Jahre vorbei und es ist Zeit und Ruhe dafür. Zuerst besuchten sie Familie Stroinski, die seit dem vergangenen Jahr Dollenchener sind. Was zieht eine Familie nach Dollenchen fragte der Ortsvorsteher Anne und Peter Stroinski? Die Beiden haben sich mit ihren Kindern Maximilian 13 Jahre und Markus 12 Jahre ihren Traum erfüllt, von der Großstadt ins Dorf zu ziehen. Das alte Häuschen haben sie im Internet entdeckt, an dem gibt es noch viel zu tun, doch das Dollenchen eine gute Idee war, da sind sich beide einig. Maximilian und Markus sind schon mit Freudeneifer bei der Jugendfeuerwehr dabei und nutzen die Angebote vom Kinderlandverein. Ihr kleiner Bruder Martin kam am 15. Mai zur Welt. Der Kleine schaute staunend auf den Besuch. Seine Eltern können gar nicht verstehen warum sie ein Begrüßungsgeld von 100 € für ihren Sprössling erhalten, freuen sich aber darüber.

Danach ging es nach Zürchel, dieser Ortsteil gehört schon immer zu Dollenchen und auch hier gab es einen neuen Erdenbürger. Am 17. Juli kam Ben Hänschen zur Welt. Sein großer Bruder Dominic, 5 Jahre alt, empfing den Besuch. Er ist stolz auf seinen kleinen Bruder, ist von Mama Sandra zu hören. Papa Mirko ist noch arbeiten, als die Gäste herein gebeten werden. „Der kommt immer erst, wenn ich schlafe“, war der Kommentar von Dominic „aber am Wochenende spielen wir immer zusammen.“ Auch hier freut man sich über die nette Geste des Begrüßungsgeldes vom Kinderlandverein und des Gemeindevorstehers. Für das Jahr 2010 war es das wohl mit Babys in Dollenchen, doch im nächsten Jahr gibt es sicher noch mehr, lässt Frank-Uwe Mittelstädt mit einem fragenden Blick zu Marlen Kinzl hören. Die lacht nur und sagt „wir werden es versuchen“, schließlich hat sie vor kurzem erst ihren Schatz Steffen geheiratet und Töchterchen Paula wünscht sich ein Schwesterchen. Dann bleibt nur zu hoffen, dass der Klapper - Storch auch im nächsten Jahr Rast in Dollenchen einlegt oder sogar sein Nest wieder bezieht.

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Ferien in Dollenchen PDF Drucken E-Mail

Tolle Ferienwoche in Dollenchen



Als am Montag die zwanzig Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahre aus der Region in der Dollenchener Turnhalle anreisten warteten schon viele Lego-Modelleisenbahnen und über zweitausend Holzbausteine auf die Ferienkinder. Doch erst einmal wurden Schlafplätze in der Turnhalle oder im benachbarten großen Zelt hergerichtet. Nach einer Vorstellungsrunde und der gemeinsamen Eröffnung der Ferienfreizeit war damit auch der Projektstart „Dollenchen - was bist du uns wert“ verbunden. Die Älteren waren danach im Dorf unterwegs um Fragebögen an die Einwohner zu verteilen,mit denen die Kinder herausfinden wollen, was den Einwohnern an Dollenchen gefällt, was nicht gefällt und was die Werte des Dorfes sind. Anschließend hatten alle beim gemeinsamen Spiel viel Spaß.

Am Dienstag gab es eine besondere Überraschung unter dem Titel „KINDERTRÄUME 2011 - Angebot für die U20 Frauen-WM „ hatte eine Bewerbung um "Mädchen am Ball- Tickets"  der Allianz AG dazu geführt, das Eintrittskarten zur Verfügung standen. Mit den Bus ging es nach Dresden ins Stadion. Für die Meisten war dies der erste Stadionbesuch im Leben und schon das war beeindruckend. Beim Spiel Costa Rica gegen Kolumbien flammten die Herzen für die Kolumbianischen Spielerinnen auf, die dann auch 3:0 siegten. Nach dem Spiel ging es für drei Stunden Spaßbad und auf der Rückfahrt schliefen Viele erschöpft im Bus. Am Mittwoch Morgen wurden, in Gruppen aufgeteilt, die Fragebögen der Einwohner wieder eingesammelt und anschließend ausgewertet. Es war doch spannend, was Einige dort schrieben und sehr beeindruckend wie viel Heimatverbundenheit und Heimatliebe dort zum Ausdruck kam. Nach dem Mittagessen wurde René Schöne vom Kreisjugendring begrüßt. Er begeisterte am Nachmittag die elf- bis vierzehnjährigen mit dem Spiel „verschwunden im Netz“ bei dem viel über den Umgang mit dem Internet gelernt wurde, Die Jüngeren starteten zu einer Fotorallye mit Schatzsuche im Dorf. Am Donnerstag wurden dann mit einzelnen Einwohnern,die sich dazu bereit erklärt hatten, auch Interviews durchgeführt und gefilmt. Am Nachmittag lud Ortsvorsteher Frank-Uwe Mittelstädt zu einem historischen Dorfrundgang durch Dollenchen ein.

Natürlich gab es nach dem Grillen am Abend eine Nachtwanderung, vorbereitet von vier Mädchen, für alle die trotz leichtem Regen Lust dazu hatten. Am verregneten Freitag wurde in der Turnhalle noch einmal ausgiebig gespielt, bevor es am Nachmittag für alle Kinder wieder heim ging. Herzlichen Dank geht an Ronny Lindemann für das zur Verfügung stellen der Modelleisenbahnen, an die Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam für die finanzielle Unterstützung des Projektes, an die Allianz AG für die Eintrittskarten und an die Eltern, die mit Kuchen oder andern leckeren Sachen überraschten. In der Abschlussrunde kam jeder zu Wort und alle waren sich einig, so eine Woche wünschen sie sich auch im nächsten Jahr.

Cordula Mittelstädt


 

 
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